Hmecoming mit einem Footballspieler Teil 1

Donnerstag, 22.05.2014

Homecoming war am 14. September und in dieser Woche wurde eine Homecoming Woche mit dazugehoerigen Dresscode und Spielen wie Volleyball udn Gemeinschaftsspiele veranstaltet. 

Ich habe mich nie verkleidet, weil ich nicht grade der Typ bin, wer sich gerne verkleidet. 

Am Mittwoch hatte mich ein Senior gefragt, ob ich mit ihm zusammen zu Homecoming gehen wuerde und natuerlich ahbe ich ja gesagt, weil der mir nett erschien. 

Am Donnerstag war Spirit Day und das war das einzige, wo ich mit verkleidet hatte. Die "Dates" von Footballspielern hatten die Jerseys von denen an und die anderen trugen nur ganz einfache Dragon Shirts. 

Am Donnerstag Abend war ein Born Fire auf dem Parkplatz vor dem Footballfield und am Freitag war endlich Homecoming. Am Morgen hatte ich noch ein "Date" mit meinem Date. Wir gingen essen und anschliessend bowlen. 

Danach wurde ich fertig fuer Homecoming gemacht. Meine alte Gastmutter schminkte mich und machte mir die Haare. Dann ging ich zum Footballgame. Natuerlich usste ich dort auch wieder das Jersey meines Dates tragen. 

Leider haben wir das Spiel verloren, aber ich habe gehoert das das sozusagen ein Fluch von der Schule ist, da sie jedes Spiel bei Homecoming verlieren. 

Nach dem Footballgame ging ich nach Hause und machte meine glatten Haare zu Locken und wartete auf ihn. Meine Schwester wurde anstatt von ihrem Date abgeholt und dann kam er und zusammen fuhren wir zur Schule... 

Erster Schultag und die erste Woche

Donnerstag, 22.05.2014

Am Anfang hatte ich total die Probleme mich mit den Leuten in meiner Umgebung zu verstaendigen. Naruerlich hatten sie den amerikanischen Aczent und da ist es noch einmal komplett anders als den englischen den wir in der Schule lernen. Meine Schule war nur zwei Minuten mit dem Auto von meinem Haus entfernt und trotzdem wurden wir jeden Tag zur Schule gebracht anstatt zu kaufen, was ich in Deutschland gemacht haette. 

In der Schule angekommen, interesiierte sich nicht wirklich jeder einzelne fuer meine Ankunft. Ich wusste nicht, ob sie hinter meinem Ruecken ueber mich spreche wuerden oder rein gar nicht. Mir war das auch so ziemlich egal. Mit einer Stunde verspaetung kam ich in English an, weil mir vorher noch die Schule gezeigt wurde. Meine Stunden gehen 95 Minuten und ich habe jeden Tag 4 Bloecke von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr. 

Jeder war ziemlich nett zu mir und trotzdem verstand ich rein gar nichts, was sie on mir wollten. Manchmal grinste ich nur und hoffte, dass es keine Frage war. 

Wir haben Schule nur von Montag nach Donnerstag und am Freitag bis Sonntag hatten wir frei, was eigentlich ziemlich cool war. 

In dem ersten Semester hatte ich Englisch, World History, Nutrition and Foods (Kochkurs), Animal Science, IST (Computerkurs), Art, P.E. und Study Hall (Hausaufgabenstunde). 

Die erste Woche ging ziemlic schnell vorbei und schon am Wochenende sah ich das erste Footballgame in der Schule oder war das von meinem kleinen Bruder von der City League. Ich weiss es schon gar nicht mehr. Was auch immer. 

Jede Schule hat ein eigenes Mascot und eigene Farben. 

Ich bin in Malad auf der Schule. Die Malad High School. Das Mascot war der Dragon und unsere Farbe sind orange und schwarz. 

Ankunft

Mittwoch, 07.05.2014

Am 17.08.2013 startete mein Traum fuer ein Schuljar in die USA zu leben. Der Abschied viel mir recht schwer von meinen Freunden und meiner Mutter und besonders auf dem Flughafen in Hannover (ich komme aus Wolfsburg, Niedersachsen) war es noch einmal extrem. Ich habe die ganze Zeit geweint (und ich bin nicht grade ein Girl von Traurigkeit) und als ich dann von meiner Mutter loslies und zum Gade ging und sie durch die grosse Glasscheibe sah, wurde mir noch einmal ganz mulmig und ich fragte mich innerlich, was ich hier ueberhaupt machte.  

Von Hannover aus flug ich nach Amsterdam und mene Sitznachbarin war ein Girl dies mit ihren Eltern vor vielen Jahren in die USA ausgewandert war. Wir verstanden uns ziemlich gut und ich bin ziemlich traurig darueber das ich weder ihre E-Mail Adresse noch ihren Facebook Namen habe, da ich leider hren Namen vergessen habe. Die Familie half mir auf den Flughaefen, da ich total ueberfordert war, weil ich vorher noch nie geflogen bin. Von Amsterdam flug ich ein ca. 8 Stunden Flug nach Detroit, Michigan. Um eins zu sagen, der Airport ist total schlimm. Alles ist einfach so schwierig zu finden. Zum Glueck half mir die Familie ziemlich gut und so brachten sie mich zum Gade nach Salt Lake City, Utah. Der Flug dahin ging ca. 4 Stunden und als ich dann ankam sah ich Carly, mein LC (und jetzige Hostmom, dazu komme ich aber in den naechsten Blogen noch einmal). Es war schon 23 oder fast 24 Uhr und so fuhren wir zu der kleinen 2000 Leute Stadt Malad City, Idaho umgeben von Bergen, was fuer die naechsten Monate mein zu Hause sein wird. Die Fahrt dauerte fast 2 h und ich war total muede, sodass Carly und ich nicht ganz zu viel sprachen. Ich erfuhr von ihr, dass es auf meiner Schule eine Austauschschuelerin aus Hamburg geben wird, die schon seid zwei Wochen da sei. 

Zu Hause angekommen, pochte mein Herz und Carly fragte mich "Ready?" Ich nickte nur, unfaehig zu sprechen. Da klopfte Carly und dann wurde die Tuer aufgemacht und eine kleine, zierliche Frau stand vor mir. Dies sollte meine neue Mutter sein. Sie war von Anfang an total nett und sie nahm mich herzlich auf. Sie umarmte mich und dann umarmte ich meine neue 15-jaehrige Gastschwester. Ich wuerde insgesamt 5 Gastgeschwister haben. Zwei Maedchen (15 und 6) und drei Brueder (11, 9 und 2). Carly verliess mich und dann zeigte mir meine neue Gastmutter das Haus. 

Erst um 5 Uhr bin ich eingeschlafen, weil ich noch recht viel mit meiner Gastschwester geredet habe. 

Am naechsten Tag war Sonntag und ein Tag vor Schulbeginn. Eine kleine Kinderstimme weckte mich. Ich machte die Augen auf und sah meinen kleinen 2-jaehrigen Gastbruder. Jeder umarmte mich und hiess mich Herzlich Willkommen. 

An diesem Tag machte ich nicht recht viel. So lernte ich die beste Freundin meiner Gastschwester kennen und meine Gasteltern zeigten mir die Stadt und die Schule. 

Am Abend fiel ich erschoepft ins Bett und freute mich auf morgen, da war der erste Schultag und mein Geburtstag.